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Dirk Hasenack

GEBÄUDEDIAGNOSTIK

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Mit dem Passivhaus Kosten sparen
Passivhäuser brauchen 80 Prozent weniger Heizenergie
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- oder Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter.
Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 Litern pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmeenergie optimieren.

Haus Irland
Eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40 Zentimetern und Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Mehr als 80 Prozent ihrer fühlbaren Wärme muss die Abluft im Wärmeübertrager an die Zuluft zurückgegeben. So wird bei 0 Grad Außentemperatur die kalte Frischluft allein durch die 20 Grad warme Abluft auf mindestens 16 Grad erwärmt. Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Im Sommer verhindert eine Verschattung, etwas Balkon oder Jalousinen, die Überhitzung der Räume. In den kalten Wintermonaten wird über die Komfortlüftung außerdem noch die Zuluft erwärmt, dadurch kann auf ein separates Heizsystem verzichtet werden.
Die langjährigen Messungen im ersten Passivhaus Deutschlands in Darmstadt-Kranichstein belegen es: Selbst im Jahrhundertwinter 1996/97 mit Tagesmitteltemperaturen von bis zu -14 Grad war die benötigte Heizleistung in den vier Wohnungen so gering, dass man einen Raum mit 20 Quadratmetern Wohnfläche mit zwei Standard-75 Watt-Glühbirnen hätte heizen können. Dabei lagen die Raumlufttemperaturen in dem Vierfamilienhaus tagsüber ständig über 20 Grad.
Ist ein Passivhaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn die Mehrkosten des Passivhauses für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung werden zum größten Zeil durch die Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgefangen.

haus Irland
Mit 50.000 Euro fördert die KfW den Bau von Passivhäusern, der Antrag hierfür wird über die Hausbanken oder Sparkassen gestellt.